03/11 HTML und Hintergründe

Kategorie: Tools    Von miriam um 09:10
Immer wieder erlebe ich Situationen, in denen ich den Lehrenden sagen muss, es wäre gut, sie könnten HTML mindestens etwas verstehen und manipulieren, wenn sie sich ihre gestalterischen Wünsche erfüllen wollen. Ich wage ja nicht zu sagen, dass es sogar vielleicht etwas mehr Informatik-Kenntnisse sein dürften. Obwohl... HTML ist ja nicht gemacht zur Gestaltung von Text, sondern zur Auszeichnung von Textelementen. Und erst noch ein relativ einfaches Instrument!
Trotzdem...
Ich ernte dann nicht selten ein mitleidiges bis entsetztes Gesicht: «Waaaaas?»
Auf der anderen Seite kann man mit einigen Abstrichen mittlerweile unzähligen Web-Anwendungen inzwischen auch als Nicht-HTML-kundige/r Websites bauen.
Der Medienpädagogik-Praxisblog bestätigt jedoch meine Haltung. Es ist einfach gut, wenn man es kann bzw. versteht. Man kann eingreifen, versteht, sieht Hintergründe. Und sich nicht ständig an Word orientiert!
Hier einige Artikel zum Thema HTML, damit auch ich mal wieder wenigstens in dieser Hinsicht auf einem neueren Stand bin... :-)





Kommentare

Helge - helge.staedtler [at] uni-bremen.de - http://www.ifeb.uni-bremen.de/wordpress_staedtler
2009-11-04 13:49:48

Das seh ich ganz genauso. Wer schlicht zu faul ist HTML zu lernen (das ist wie Englisch oder Französisch Basisvokabular) der braucht sich nicht beschweren, wenn er in einem fremden Land (Cyberspace) nix versteht.

Ich finde HTML ist so dermaßen einfach zu verstehen, dass es jeder Netznutzer lernen sollte, damit mal eine eigene Webseite zu bauen. Das würde auch den Mythos zerstören, dass man eine Webagentur braucht, um ein paar Infos auf einer Webseite zu veröffentlichen.

Ich würde kontern: "Wasssss? Sie wollen kein HTML lernen? Dann sollten sie das mit dem Internet einfach bleiben lassen!"

Ich finde das sollte mittlerweile Grundbildung sein wie schreiben und lesen.

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