11/3 Szenesprache Web |
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Sprache
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miriam
um
10:37 |
Eben habe ich eine spannende Site entdeckt, das Szenesprachenwiki. Hierin finden sich einige Glossare der «Szenen», wie Computer- und Technikwelt, Arbeit & Beruf, Nachtleben, Beauty & Fashion etc... Ich könnte mir hier meine Zeit vertreiben!
07/2 Kochen im deutschsprachigen Raum |
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Sprache
Von
miriam
um
21:20 |
Die Wörter sind regional verschieden, ganz speziell gilt dies für die Küche.
Wer also Rezepte aus dem Internet nachkochen möchte, hat manchmal seine liebe Mühe, überhaupt zu verstehen, was in das betreffende Gericht hinein gehört. Hier ein kleines Küchenwelsch-Lexikon mit schweizerischen, deutschen und österreichischen Varianten für die selben Küchendinge.
18/9 Tagung SchreibLeseZentrum |
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Sprache
Von
miriam
um
11:04 |
Arbeitsbereiche eines SchreibLeseZentrums nach Gerd Bräuer
- Kenntnisse über Textsorten vermitteln, Textsortenvielfalt organisieren
- Textarbeit sichtbar machen
- Reflexive Praxis: Reflexive Kompetenz durch Sprache/Schreibe entwickeln
- Öffentlichkeit schaffen für Lese- und Schreibleistung (Publikationen im Web?), kreativer Umgang auf höherem Niveau
- Feedback-Kultur initiieren, qualifizieren
Im Blended Learning
Ebene der Prozessbegleitung (Lernbegleitung) und des Schreibens über Lerninhalte.
Textsorte «Portfolio»
Portfolio ist ein Lernmedium und keine Dokumentation
schreiblesezentrum.de
24/8 Latein als Quellcode |
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Sprache
Von
miriam
um
13:49 |
Latein als Quelle
Wenn auch die indogermanischen Sprachen nicht vom Lateinischen abstammen, sondern von noch älteren Sprachen, nämlich dem Sanskrit, beschreibt Juli Zeh dennoch das Latein als »dieser Quellcode von Sprache». Eine schöne Analogie, wenn man Quellcode als Quellensprache denkt, als Sprache des Ursprungs sozusagen, also eine Sprache, die wiederum Quelle für anderes wird.
Juli Zeh: Spieltrieb, München 2004 (9. Auflage 2006)
09/4 Grammatik online |
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Sprache
Von
miriam
um
11:24 |
Grammis – Grammatisches Informationssystem
In letzter Zeit hatte ich oft mit Sprachlehrenden zu tun. So war ich stets auch auf der Suche nach Sites, die sich mit dem Erlernen von Sprche(n) beschäftigen. Es ist schön, neben öden Trainigs-Sites, wo man einfach klickt und Tests löst, auch sehr interessante und tolle Sites findet wie z. B. Grammis, einem
Angebot des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim, das zum Ziel hat, die ach so trockene, oft schwer verständliche deutsche Grammatik leichter zugänglich und, soweit möglich, unterhaltsam und interessant zu machen.
Ein Beispiel ist ein Artikel zum Genitiv in komplexen Eigennamen wie z. B. «Walther von der Vogelweide». Was ist nun richtig:
- Die Sprache Walther s von der Vogelweide?
oder
Die Sprache Walter von der Vogelweide s?
Die Antwort findet man in einem tollen Bericht der Grammis-Autorin bzw. des Autors, die / der nicht nur erklärt, was er / sie bei den Nachforschungen in Büchern gefunden hat, sondern auch Kolleg/innen nach ihrer Akzeptanz der verschiedenen Genitiv-Versionen befragt hat und somit herausgefunden hat, was kompetente Sprecher/innen antworten, wenn sie nach ihrem Sprachgefühl befragt werden.
Ich verrate die Lösung jetzt nicht einfach. Das muss man lesen, denn es ist wirklich gut! :-)
Via Arnaba
28/12 Unworkshop |
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Sprache
Von
miriam
um
00:47 |
Nach der Unkonferenz kommt nun der unworkshop. Auf Englisch könnte es ja auch ein Verb sein: to unworkshop. Unworkshopping.
26/9 Incomputanz |
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Sprache
Von
miriam
um
08:35 |
Gibt’s kaum noch: etwas ohne Computer machen.
Gefunden bei enzyglobe (sehr empfehlenswert für die tägliche Portion Sprachwitz!)
24/8 Sprachlicher Erfindergeist |
Kategorie:
Sprache
Von
miriam
um
10:26 |
Neologismen
Eben via die famose Glaserei entdeckt: das Blog Enzyglobe, des phrasardeurs verbarium, eine Plattform für Wortneuschöpfungen. Dazu der Autor, Künstler und Neologist René Gisler:
enzyglobe - das Blog zum Enzyklop - verschreibt sich ganz den Neologismen.
Es ist eine Plattform für Wortneuschöpfungen und insofern eine Weiterführung meines 2001 publizierten Buches “Der Enzyklop”(...).
enzyglobe ist grundsätzlich multilingual mit dem Schwerpunkt auf der deutschen Sprache. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass (Schweizer-)Deutsch meine Muttersprache ist. Bereits jetzt gibt es aber die “Languadgets” (Kategorien) Bösterreichisch, English broken, Frank sais, Hell Fetisch, Roman est Roman und weitere werden folgen. Der Funtasie sei keine Grenzen gesetzt, lasst euch was einfallen!
Eigene Funde oder Wortschöpfungen können über des Autors Website enzyklop eingesandt werden.
Viel Vergnügen!
23/8 Un-Wort des Tages |
Kategorie:
Sprache
Von
miriam
um
16:32 |
Beschulung
Nachdem ich bereits das Wort «Schulung» schrecklich finde, und mich ernsthaft frage, was das mit Bildung, geschweige denn mit Lernen zu tun hat, habe ich heute in der NZZ eine Steigerung des Schlimmen gefunden: Beschulung.
Einige [Kinder] aber lernen dank elterlichem Sondereffort an einer anderen Schule, von der sich die Erzieher bessere Lernbedingungen für ihren Sprössling versprechen. Einer Privatschule vielleicht, in der im Umfeld ähnlich Begabter die Beschulung in weltanschaulich homogenem Umfeld gesichert ist.
Da werden also Kinder, Erwachsene beschult. Sie werden be-schult. Ist das zu fassen? Was heisst das überhaupt? Bei Google finden sich immerhin 55'900 Treffer für dieses Un-Wort! Die Art der Treffer lässt darauf schliessen, dass es sich um einen Fachbegriff handelt (siehe auch Treffer bei Google Scholar). Trotzdem: In meinen Ohren klingt der Begriff nach passiven Lernenden und dem puren Gegenteil von individuellem und selbstbestimmtem Lernen.
Obwohl das Zitat befürchten lässt, dass da eine sehr konservative Haltung zum Ausdruck gebracht wird, ist der Artikel von hag. mit dem Titel «Die Schule als sozialer Zufallsgenerator» doch ein lesenswerter Beitrag zur aktuellen Diskussion um die freie Schulwahl. Die Problematik wird aufgerollt.
Sprache der Akteure in der Bildungspolitik
Die konservative Haltung des/der Schreibenden kommt vor allem in der Sprache zum Ausdruck. Oder täusche ich mich und hinter dieser Schreibe mit diesen veralteten Begriffen steht ein offener Geist? Mir ist schon oft aufgefallen, dass sich in der Sprache der Bildungs politik ein veraltetes Lernbild hartnäckig hält, was aber oft nicht unbedingt Absicht der Autorschaft zu sein scheint. Meistens sind es Politiker/innen (nicht nur konservative!) oder Journalist/innen (eben!), die sich dieser Sprache bedienen, die dann wiederum veraltete Vorstellungen und Konzepte von Bildung transportiert, wie eben jene, dass Menschen beschult werden können.
19/6 Die Metapher als strategisches Mittel |
Kategorie:
Sprache
Von
miriam
um
11:49 |
Fritz B. Simon über Metaphern
Sprache ist kein unschuldiges und neutrales Mittel der Übermittlung von Information, sondern eine Gestaltungselement von Wirklichkeitskonstruktionen. In der politischen Diskussion wird deutlich, dass Metaphern strategisch genutzt werden. Sich deren Wirkung bewusst zu werden und sie kritisch zu reflektieren, ist eine Frage der politischen Verantwortung.
Die Metaphor-Watch-List ist eine witzige Idee, wenn sie an die Wachsamkeit der Menschen im Umgang mit Sprache und bezüglich Missbrauch von Sprache appelliert. Solche Initiativen bergen meiner Meinung nach aber manchmal die Gefahr, dass man dann nur noch auf den Fehler anderer wartet, und dann das Erfolgserlebnis, der Kick, darin besteht, mit dem Finger drauf zu zeigen, und zu denunzieren, was wieder falsch gemacht wurde. Nicht wirklich eine gesellschaftliche Klimaverbesserung. Oder?
Ist es nicht so, dass Sprache (und Metaphern) oft strategisch eingesetzt wird? Sprechen ist (auch) handeln. Gibt es doch eine Intention des Sprechenden! Das funktioniert auch in Beziehungen. Und unser Leben und Lernen ist voller Beziehungen. Eine schöne Anregung auf Simon's Systemischer Kehrwoche mit Lesehinweisen.
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