10/3 Genderleitfaden für Webauftritte
01/11 Educa-Dossier Gender und ICT Was hat ICT mit dem sozialen Geschlecht zu tun?
Bereits seit einigen Wochen online ist das Dossier «Gender und ICT» auf educa.ch. Wenn immer wieder festgestellt wird, dass Mädchen und Frauen in den ICT-Berufsfeldern immer noch stark untervertreten sind, so liegt auf der Hand, dass der Zugang zu ICT Gender-bestimmt ist.
Das Dossier «Gender und ICT»
...ist dem Begriff "Gender" auf der Spur. Das Ziel des Dossiers ist es, den Lehrerinnen und Lehrern konkrete Handreichungen zu geben, in diese Richtung aufzubrechen. Gendergerechte Möglichkeiten für die Integration der ICT in den Unterricht präsentiert der Leitfaden einer Expertin aus dem Berufsbildungsbereich. Das Dokument richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer und will diesen Hinweise geben, wie Gender in die Unterrichtspraxis, insbesondere mit ICT, einfliessen kann.
Mit Beispielen aus der Praxis und vielen Links auf weitere Ressourcen.
05/9 Stereotype
28/5 Materialien zu Gender und Bildung Materialsammlung und Beispiele von Berufsorientierung bis Sprache
gender.schule.at
09/5 Gendersensible Sprache
Auf frauensprache.com wird nicht, wie es der Name der Website vermuten liesse, eine Sprache für Frauen propagiert, sondern es geht
... vielmehr um die Art und Weise des Sprechens und Schreibens, in der Frauen berücksichtigt und genannt werden.
via Blog medienpädagogik.at
23/1 Fachwiki Geschlechterforschung Das Gender@Wiki ist da!
Liebe Frauen und Männer! Im Rahmen eines Projekttutoriums an der Humboldt-Universität zu Berlin organisieren Studierende die Etablierung eines Fachwikis für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung. Das Gender@Wiki nennt sich
(...) das Fachwiki der Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum.
Und weiter:
Das Gender@Wiki soll als ein virtueller Diskussionsraum bzw. als Onlineplattform eines Kommunikationsnetzwerkes genutzt werden, in dem der Austausch von Fachinformationen unter Berücksichtigung der für die Geschlechterforschung zentralen Kennzeichen (Kategorie Geschlecht, Inter- bzw. Transdisziplinarität, Wissenschaftskritik, Wissenstransfer in die Praxis) möglich ist.
Die Herausforderung dieses Projekts liegt also darin, aktuelle Informationen und Entwicklungen schnell und ohne große Vorkenntnisse von allen Interessierten in das Wiki einarbeiten und ändern zu können. Hier liegen die Chancen für die Gender Studies, die sich durch Transdisziplinarität und durch die Berücksichtigung von Perspektiven und verschiedensten Methoden auszeichnen.
Das Gender@Wiki unterhält zudem ein Blog, in dem Aktualitäten bezüglich Geschlechterforschung und Artikel im Wiki publiziert werden. Gender@Wiki-Blog und -Wiki sind wichtige Orte im CyberSpace, beheimatet in Berlin, deren Entwicklung wir gerne mitverfolgen und hoffenlich auch mitmachen! Gesucht sind Studierende,
die im Gender@Wiki (www.genderwiki.de) einen neuen Artikel zum Thema ihrer Wahl anlegen wollen. Die Artikel sollten alle thematisch mit der Frauen- und Geschlechterforschung zusammenhängen. Es ist möglich Artikel zu Begriffen, Personen, Einrichtungen, Ereignissen anzulegen.
Alles Weitere im Gender@Wiki, z. B. auch die Einladung zur feierlichen Eröffnung.
05/1 Gender Bitte mehr Gender im Kopf!
Ich stelle fest, dass nach den in meiner Wahrnehmung eher androgynen Neunziger Jahren Jahren wieder einmal ein Backlash stattfindet, oder besser gesagt, der Backlash, der schon zu vor bald zehn Jahren als drohende Tendenz ein Thema war, nun in der Sprache, in den Bildern, die uns umgeben im Alltag (so z. B. in der Werbung), in unserer Kultur erneut seinen Niederschlag findet. Auch die neue Ironie und die damit einhergehende Toleranz, die sogar «aufgeklärte und moderne» Männer und Frauen unbeanstandet sexistische Sätze und Aussagen, Witze, Werbung, Bilder machen und publizieren lässt, die zuweilen in Sarkasmus ausartet, lässt mich frustriert zurück. Es ist nicht egal.
Dass die Swisscom, ein so genannter Konzern, also eine Firma, die die Gesellschaft in der Schweiz erheblich mitprägt, einen SchoolNet-Guide zum Thema Blogging und Wiki mit dem Titel «Jeder Leser auch ein Autor» herausgeben kann, ist für mich heute unbegreiflich. Es ist nicht egal.
Ich mag nicht mehr Texte lesen und anhören, die die ganze Zeit nur von Männern handeln. Jeder Mensch auch ein Mann? Nur weil das grammatische Geschlecht von «Mensch» männlich ist… irgendwie habe ich das alles einfach satt.
Deshalb freue ich mich, dass es auch anderes gibt. Z. B. das bekannte Genderblog, kürzlich entdeckt auch das Gender@wiki, das Mädchenblog oder z.B. auch dieStandard... Ich will mehr.
09/11 Haben Informatikerinnen das falsche Geschlecht? Unter dem Titel «Haben Informatikerinnen das falsche Geschlecht?» (PDF, 111 Seiten, 1MB) wurde eine Master-Arbeit von Hans Engler publiziert, die der Frage nachgeht, warum in der Schweiz der Anteil von Frauen in Informatikberufen so tief ist.
Interessant ist Kapitel 6 und 7, in denen Kriterien für die Untersuchung erhoben werden und anschliessend die Untersuchung selbst durchgeführt wird. These des Autors ist, dass der Beruf des Informatikers bzw. der Informatikerin für Frauen nicht atttraktiv dargestellt wird. Auf Abbildungen und Fotos, die die Informatiker/innen bei der Arbeit zeigen, sind in den allermeisten Fällen Männer die Akteure, sind die Spezialisten, die Informatiker. Der Autor kommt zum Schluss, dass sich die Berufsverbände zu wenig um die Förderung von Nachwuchs und speziell von Frauen kümmern.
(Eine kleine Frage, die ich mir einfach nicht verkneifen kann: Ob der Betreuer der Master-Thesis, Dr. Karin Siebehandl, wohl auch das falsche Geschlecht hat?)
11/9 Gender Testfrage Nur Männer?
Bei der Suche nach den Demo-Moodles bin ich immer wieder auf den ausschliesslichen Gebrauch der männlichen Form gestossen. Fast überall.
Testfrage
Wie lautet die Antwort auf die Frage: «Kann ein «Teilnehmer» auch ein Mädchen/eine Frau sein?»
Das Wort zwischen den Anführungszeichen kann durch die im Testfall vorgefundene Bezeichnung ersetzt werden. Wenn die Antwort «Nein» lautet, dann ist der Test nicht bestanden und die betreffende Institution muss ihre Politik mit allen Konsequenzen ändern.
30/6 Gender im E-Learning Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming beim E-Learning bedeutet die Integration der Geschlechterperspektive von männlichen und weiblichen Lebenslagen in Forschungs-, Planungs-, Entwicklungs-, Einsatz- und Evaluationsprozesse. Ziele des Gender Mainstreaming sind u. a. die Sicherstellung der Chancengleichheit und die bessere Ressourcennutzung, d. h., es sollen die männlichen und weiblichen Besonderheiten genutzt werden.
Zitat aus: Marc Jelitto, Gender Mainstreaming beim E-Learning (PDF), S. 1.
Wie gestalte ich E-Learning-Angebote so, dass keine Benachteiligung der Geschlechter und insbesondere der Frauen geschieht? Für einen ersten Einblick ist das oben erwähnte Dokument von Marc Jelitto und seiner Darstellung der 11 Handlungsfelder hilfreich.
Gibt es Fakten, die genderbezogene Unterschiede im Lernen belegen, die nicht lediglich als «individuell» zu bezeichnen wären?
Wie können gender-spezifische Aspekte in die Gestaltung von E-Learning einfliessen, ohne dass eine frauenspezifische Didaktik entsteht?
Muss doch eine frauenspezifische Didaktik entstehen? Gibt es Ansätze zu gender-spezifischer Didaktik im E-Learning?
Genderblog
Website zu Gender Mainstreaming
Definition Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming in Bildung und Politik (Deutscher Bildungsserver)
Gender Kompetenz-Zentrum
Links Gender Mainstreaming lernundenter
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