13/5 Werkzeugkasten

Kategorie: Methoden    Von miriam um 08:32
Zum Aufhängen eines Bildes (Ziel) schlagen Sie einen Nagel (Inhalt) mit einem Hammer (Werkzeug) in die Wand. Zur Beschreibung (Ziel) eines Experimentes (Inhalt) brauchen die Schüler ein Werkzeug, z.B. eine Bildfolge(...)
... so die Einführung zum Methoden-Werkzeugkasten des Studienseminars für das Lehramt an Gymnasien in Koblenz. Aufgeführt sind 40 Methoden, bei gut einem Drittel ist der dazugehörige Steckbrief bereits vorhanden. Methodenkompetenz ist nützlich, denn
Wer als Werkzeug nur den Hammer kennt, für den ist jedes Problem ein Nagel.
Paul Watzlawick

Via Dr. List in Interessante Zeiten




29/1 World Café

Kategorie: Methoden    Von miriam um 08:52
Das Gespräch suchen, den Dialog fördern
Awakening and engaging collective intelligence trough conversations about questions that matter
World Café-Site (englisch)
World Café als Grossgruppeninstrument – Wandel kreativ beleben (deutsch)




17/10 E-Portfolio-Blog

Kategorie: Methoden    Von miriam um 21:25
Martin Hofmann eröffnet E-Portfolio-Blog
Wir dürfen gespannt sein auf viele News und Erfahrungen aus Rorschach, wo E-Portfolio Entwicklungsprojekt ist und dessen Gegenstand gleich in der Praxis an der PH erprobt wird. Martins E-Portfolio-Blog
widmet sich also dem Thema «Lernen mit E-Portfolios» und soll aufzeigen, wie sich E-Portfolios im Unterricht einsetzen lassen.

Weitere Links
Martin Hofmanns Ankündigung im EduBlog PHR




13/7 Minimaler Leittext

Kategorie: Methoden    Von miriam um 10:15
Minimaler Leittext
Der Link nach Heidelberg funktioniert leider nicht mehr. Damals hatte ich mir gerade mal die Definition eines Minimalen Leittexts herauskopiert. Immerhin ein geradezu archäologischer Fund!
Minimale Leit- und Informationstexte
Siegfried Greif (1996) stellt mit seinem Konzept zu «Minimalen Informations- und Leittexten» eine Weiterentwicklung der klassischen Leittextmethode vor. Ein Minimaler Informationstext vermittelt dabei grundlegendes Wissen zur Ausführung einer konkreten Handlung, eine praktische Handlungsanleitung dazu bietet der Minimale Leittext.

Minimale Informationstexte
sollten 4-6 Seiten umfassen, Inhalte sollten soweit möglich durch bildhafte Darstellungen unterstützt, wichtige Fachausdrücke im Text hervorgehoben werden. Als standarisierte Gliederung wird empfohlen:
  • Einleitung (Allg. Ziele, Problemstellung)
  • Kurzbeschreibung (Grundbegriffe, Abläufe, Erläuterungen)
  • Ergebnisse (Was soll der Leser nach Lektüre erkennen oder beherrschen?)
  • Probleme und Schwierigkeiten
  • Verwendete und Weiterführende Literatur, Ansprechpartner
  • Diskussionsfragen

Minimale Leittexte
Fassen im Idealfall Expertenwissen (Erfahrungswissen) zusammen. Durch heuristische Regeln und klare Arbeitsschritte gliedern sie den Lernprozess vor, so dass der Lernende nach dem ersten Lesen ein Bild der auszuführenden Handlung erhält. Während der Bearbeitung der Aufgabe bietet der Leittext eine Orientierungshilfe. Die vorgegebenen Regeln und Schritte sollten minimalistisch gehalten sein, damit dem Lernenden Raum zur Eigeninterpretation und dem Finden eigener Wege bleibt. Schritte und Regeln die verbindlich einzuhalten sind, sollten deshalb gekennzeichnet werden. Weicht der Lernende vom Leittext ab, sollte er seine Arbeitsschritte dokumentieren und ggf. einen neuen Leittext dazu verfassen. Standard- Gliederung eines Minimalen Leittextes:
  • Einleitung (Ausgangspunkt und Ziele)
  • Kurzbeschreibung: Arbeitschritte und Regeln kurz und übersichtlich zusammenfassen und durchnummerieren.
  • Praktische Ergebnisse konkret beschreiben (Was soll erreicht werden ?)
  • Probleme und Schwierigkeiten
  • Weiterführende Informationen




01/7 Good Practice Themendossier

Kategorie: Methoden    Von miriam um 10:05
Thematisches Dossier «Good Practice» auf educa.ch
60 E-Learning-Produkte im Good-Practice-Programm

Im Rahmen von PPP-SiN haben Projektteams von Lehrpersonen und Studierenden 60 E-Learning Produkte für verschiedenste Fächer auf allen Stufen entwickelt.




27/11 E-Beratung

Kategorie: Methoden    Von miriam um 14:37
e-beratungsjournal.net
Fachzeitschrift für Online-Beratung und computervermittelte Kommunikation
Dieses Online-Journal soll dem wissenschaftlichen Diskurs und dem Erfahrungsaustausch über computervermittelte Kommunikation und Online-Beratung im deutschsprachigen Raum dienen.
Thema der aktuellen dritten Ausgabe ist die «Methodik der Online-Beratung».

Via NotizBlog




08/8 Methodensammlung für (Online-)Tutorien

Kategorie: Methoden    Von miriam um 22:58
Methodensammlung
Eine mehr, aber eine schöne! Sehr gut die Anfangs- und Schlussituationen. Die Studientechniken werde ich noch genauer studieren, um den Einsatz in meinem Gebiet, das nicht akademisch ist, abzuchecken. Aber es kommen ja auch immer wieder einige Akademiker/innen zur Weiterbildung...
Danke Pit, ich sammle eben solche Sammlungen fleissig, sie sind immer wieder auch Reflektionsanlass für meine eigene Arbeit. Ich bin einverstanden, dass sich die dargestellten Methoden auch für Online-Lernszenarien einsetzen lassen. Diese Sammlung ist in der Tat schön aufgemacht und praktisch einzusetzen, weil gut und kurz formuliert. Ein Arbeitsinstrument, Inhalte auf den Punkt gebracht.

via Lernpfade




17/5 Webquest-Leittext: Modellvergleich

Kategorie: Methoden    Von miriam um 11:08




13/5 Leittextmethode im Blended Learning

Kategorie: Methoden    Von miriam um 23:09
Die Leittext-Methode wurde speiziell zum Selbstlernen in der betrieblichen Weiterbildung entwickelt. In der Tat bildet dieses Setting eine interessante Methode auch für Blended Learning oder E-Learning Sequenzen dar.

Nach Norbert Landwehr orientieren sich leittextegesteuerte Unterrichtssequenzen an einem Handlungsmodell und sind somit handlungs- bzw. problemorientiert.

Das Handlungsmodell umfasst folgende Schritte:

1 Konfrontation mit einer praktischen Aufgabenstellung
Hir kann die relevanz der zu lösenden Aufgabe, des Problems heruasgestrichen werden, Die Aufgabe ist problemorientiert, d. h. richtet sich nach Problemen, die in der Praxis der Lernenden vorkommen. Die Lernenden überlegen sich, was sie lernen müssen, um das Problem zu lösen bzw. die Handlung erfolgreich ausführen zu können.

2 Wissen aneignen
Hier werden Ressourcen zur Verfügung gestellt, die für die Problemlösung nötiges Wissen und Informationen liefern.

3 Kontrolle der vorausgesezten Kenntnisse
Je nach Lernkompetenz der Lernenden wird das erworbene Wissen von den Lehrpersonen kontrolliert oder aber von den Lernenden selber. Sie können beurteilen, ob das angeeignette Wissen ausreicht, um die Aufgabe zu lösen.

4 Arbeitsplanung
Die einzelnen Arbeitsschritte werden in ihrer zeitlichen Abfolge definiert (Projektmanagement), Zusammenstellung der benötigten Materialien unbd Hilfsmittel. Dazu Norbert Landwehr:
Der Arbeitsplan wird mit der Lehrperson besprochen. wichtig ist, dass jeder erfolgversprechende Ablauf akzeptiert wird. Es gilt hier weniger, den optimalsten Ablauf zu finden als vielmehr die in der Sache liegenden Abhängigkeiten zu erkennen.

5 Ausführen und Arbeiten
Jetzt arbeiten die Lernenden möglichst selbständig. Die Lehrperson begleitet und greift nur ein, wenn es in ihren Augen nötig ist oder wenn sie darum gebeten wird.

6 Reflexion des Arbeitsprozesses und Beurteilung des Produktes
Zunächste beurteilt der/die Lernende die Lösung selbst, die Lehrperson unterstützt durch geeignete Reflexionsfragen. Die Ergebnisse des Reflexionsprozesses werden diskutiert.

Irgendwie sehe ich in diesem Modell auch das Webquest! Schritte 2 und 5 finden im Internet statt, Ressourcen und Produktion, im Idealfall. Mit dem Begriff Lernprogramm, mit dem Mosers Aufbau auf der Website überschrieben wird, bin iach allerdings gar nicht einverstanden, denn Programm erinnert zu stark an fixe Vorgaben und Software. Es ist ja eben nicht so, dass die Lernenden nur abarbeiten, sie beurteilen auch selbst, was sie lernen müssen, um das Problem zu lösen. Sicher ist das etwas kompetenzabhängig, aber wir sollten zumindest darauf hin arbeiten.

Literatur: Norbert Landwehr, Neue Wege der Wissensvermittlung, Aarau 2003, S. 163-166.

Links: Zum Leittext: neue-lernkultur.de




07/3 Minimale Leittexte

Kategorie: Methoden    Von miriam um 14:41
Minimale Leittexte eignen sich für Inhalte, die z. B. in Lernjournalen Schritt für Schritt - quasi zum nachschlagen - festgehalten werden müssen.

Ziele der Leittext-Methode

Verbesserung folgender Kompetenzen:

Methodenkompetenz
Lernende sollen mit der Leittext-Methode selbst gesteuert lernen und lernen unterschiedliche Wege des Wissenserwerbs kennen.

Fachkompetenz
Durch höhere Eigenständigkeit im Lernen können Lernende ihr Wissen auch in neuen und unvorhergesehenen Situationen anwenden und angemessen reagieren. Damit steigt auch die fachliche Kompetenz.

Minimale Leittexte
fassen Experten- bzw. Erfahrungswissen zusammen.
Durch heuristische Regeln und klare Arbeitsschritte gliedern sie (die minimalen Leittexte/mf) den Lernprozess vor, so dass der Lernende nach dem ersten Lesen ein Bild der auszuführenden Handlung erhält. Während der Bearbeitung der Aufgabe bietet der Leittext eine Orientierungshilfe. Die vorgegebenen Regeln und Schritte sollten minimalistisch gehalten sein, damit dem Lernenden Raum zur Eigeninterpretation und dem Finden eigener Wege bleibt. Schritte und Regeln die verbindlich einzuhalten sind, sollten deshalb gekennzeichnet werden. Weicht der Lernende vom Leittext ab, sollte er seine Arbeitsschritte dokumentieren und ggf. einen neuen Leittext dazu verfassen.

Gliederung

1. Einleitung (Ausgangspunkt und Ziele)
2. Kurzbeschreibung: Arbeitsschritte und Regeln kurz und übersichtlich zusammenfassen und durchnummerieren.
3. Praktische Ergebnisse konkret beschreiben (Was soll erreicht werden ?)
4. Probleme und Schwierigkeiten, Hinweise
5. Weiterführende Informationen, Links

Leittext-Links
Leittext aus konstruktivistischer Sicht (PDF)
www.neue-lernkultur.de
Leittexte auf Mnemonik.de
Methoden als Wege in der Netzwerkstatt