23/10 Metasprache

Kategorie: Erwachsenenbildung    Von miriam um 12:02
Kürzlich hatte ich eine Einführung bei einer Gruppe von Bildungsbeauftragten mit leitenden Funktionen in Spitälern, Unternehmen, Schulen. Wir überlegten uns, was Lernen mit Medien und ICT bedeutet und warum Bildung ICT braucht.

Ich verwendete den ICT-Kompass, ein valables Instrument zur Diskussion dieses Themas, sowie Werner Hartmanns 10 Thesen zu Schule und Medien in 20 Jahren.

Welche Wege die einzelnen Diskussionsgruppen nehmen sollten, überliess ich ihnen. Sie sollten die Themen diskutieren und erörtern, die sie auch interessierten.

Das Resultat war interessant. In der Frauen-Gruppe wurden mehr positive Aspekte des Medieneinsatzes erwähnt. Sicher waren auch sie nicht unkritisch, aber das soll man ja auch nie sein. Audsserdem hatten die Mitglieder dieser Gruppe offensichtlich mehr Erfahrung mit mediengestütztem Lernen.
In der Gruppe, in der die Männer in der Überzahl waren, überwogen die negativen Feststellungen, wie etwa: Computer sind an sich nichts Gutes, man soll möglichst wenig Zeit davor verbringen, nonverbale Kommunikation geht vollkommen verloren, Sprachkompetenz verarmt, Vereinzelung etc.
Vielleicht war es auch nur Zufall?

Interessant waren auch die Aspekte, die von beiden Gruppen angesprochen wurden:

– Medienkompetenz
– Sprachkompetenz
– Effizienz
– Globalisierung
– Individualisierung / Vereinzelung

Ich habe festgestellt, dass sich die Kompetenzdiskussion auf einer Metaebene abspielt, und dass also Medienkompetenz eine Metasprache bedingt. Also eine Sprache über Sprache, Kommunikation und den Mitteln dazu. Vielleicht wären dann die Voten differenzierter, es hiesse vielleicht weniger: Es ist besser, wenn die Kinder sich bewegen, sie sollen nicht vor dem Computer sitzen. Es ginge vielleicht darum, wozu sie vor dem Computer sitzen dürfen, sollen, wollen, können...
Die Sprache und das Verständnis scheinen einen weiteren Komplexitätsfaktor darzustellen. Wer hat denn früher gesagt, dass man eben lesen können müsse, um Bücher zu benutzen? Niemand. Man hat vorausgesetzt, dass alle lesen können. Nun: 16% aller Schweizer/innen sollen da ein Defizit aufweisen, laut ALL-Studie. Das ist knapp jede 6. Person. Hätten wir vielleicht bereits im Buchzeitalter eine Metasprache gebraucht, die zu entwickeln uns jetzt so viel Mühe macht?




21/10 Mediatisierte Gesellschaft 1

Kategorie: Weltliches    Von miriam um 11:50




16/10 Websites archivieren mit ScrapBook

Kategorie: Tools    Von miriam um 11:22
ScrapBook ist ein so genanntes Firefox Add-On, eine Erweiterung für Firefox, mit dem sich Websites quasi herunterladen lassen. Das ist interessant, wenn Inhalte aus dem Web z. B. in der Lehre eingesetzt werden, und sie es auch bleiben sollten. Nicht selten sind Inhalte ja plötzlich wieder vom Netz genommen, und der Link, der sich bisher bewährte, geht ins Leere.
Mit ScrapBook kann die Website also abgespeichert werden, und sogar alle Links darauf werden verfolgt. Vorsicht ist nur geboten, wenn man mehr als eine Ebene tiefer archivieren will. Unter Umständen kommen dann viele weitere Websites dazu und die archivierten Dateien ergeben eine enorme Anzahl MB...




05/10 penzu.com

Kategorie: e-Learning    Von miriam um 15:59
Penzu Eintrag

Das papierne Journal

Ich stellte mir eigentlich ein weniger am Papier orientiertes Design vor. Aber für andere kann es durchaus seinen Reiz haben und allenfalls helfen, Penzu zu nutzen. Nämlich wie ein Heft. Es sieht aus wie ein Schulheft. Das ist eine einfache Metapher.

Folgendes habe ich herausgefunden:
– Ich schreibe in erster Linie für mich selbst.
– Ich kann Einträge frei geben, indem ich oben auf "Share" klicke und dann die E-Mail-Adresse der Person eingebe, die Zugang haben soll. Der Text wird ohne Bild per Mail versandt.
– Ich kann Einträge auch speziell noch zusätzlich schützen.
– Penzu ist radikal individuell nutzbar, und nicht an eine Institution gebunden.
– Es ist bisher das einzige Tool, das ich kenne, bei den ich meinen Zugang auch selbst einfach wieder deaktivieren kann! :-)
– Ich kann Bilder eintragen. Das probiere ich jetzt gleich mal aus.
Das Bild wird als Miniatüre links im Randbereich eingesetzt und kann mit dem Cursor vergrössert werden, wenn ich drüber fahre.
Wenn ich den Eintrag ausdrucke kommt das Bild zuerst, dann der Text. Die ausgedruckte Seite sieht angenehm gelayoutet aus. Nämlich ohne unnötige Links- und Rechs-Kolumnen mit Firmenlogo und allerlei Schnickschnack, die den eigentlichen Text jeweils regelrecht verbarrikadieren. Es wird nur Titel, Bild und Text ausgedruckt. Super!
Bis jetzt finde ich Penzu ein sehr interessantes Mittel, und könnte mir vorstellen, es im Schulalltag einzusetzen.

via Arnaba




05/10 Bildungsblogs

Kategorie: Blogging    Von miriam um 13:38




05/10 Schweinegrippe

Kategorie: Lernen    Von miriam um 08:41
Infos zur Influenza A (H1N1), genannt Schweinegrippe
Bundesamt für Gesundheit
Gemeinsam gegen Grippe
PharmaWiki zu Schweinegrippe
WHO World Health Organization




04/10 Wiki in Organisationen und Unternehmen

Kategorie: e-Learning    Von miriam um 21:39
Beispiel eines Wikis ausserhalb des Bildungsbereichs: PharmaWiki




01/10 Alternativen zu Photoshop

Kategorie: Lernen    Von miriam um 15:04
Bisher habe ich nicht wirklich eine gute Alternative zu Photoshop gefunden. GIMP jedenfalls hat mich bisher nicht wirklich überzeugt, da die Web-Features m. E. etwas zu wünschen übrig lassen.
Nun bin ich über den Medienpädagogik Praxis-Blog auf eine Liste von 10 möglichen Photoshop-Alternativen gestossen. Ich hoffe sehr, dass ich da was finde, denn Photoshop ist mir nun wirklich zu teuer geworden, auch die Edu-Version.