26/1 Kanadisches Filmarchiv online

Kategorie: Online-Tipp    Von miriam um 15:19
Das National Film Board of Canada öffnet seine Filmarchive und macht über 700 teilweise preisgekrönte Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme über die Website zugänglich. Über die Auswahl entscheidet eine Jury, da das Budget für die Digitalisierung der Film nicht unendlich gross ist.

via golem.de




23/1 Western Spaghetti

Kategorie: Online-Tipp    Von miriam um 10:31




21/1 eLearning-Praxisbuch

Kategorie: LiteraturTipp    Von miriam um 08:39
Julia Born
Das eLearning-Praxisbuch
Online unterstützte Lernangebote in Aus- und Fortbildung konzipieren und begleiten.
Ein Hand- und Arbeitsbuch, Schneider Verlag Hohengehren, Mai 2008

Das eLearning Praxisbuch von Julia Born liefert einen guten und verständlichen Einstieg und Leitfaden in die Planung und Umsetzung von E-Learning Lernszenarien.
Auch Fragen wie «Was ist anders am E-Learning?» oder «Wie wird E-Learning erfolgreich?» sind von Interesse. Wie wir alle auch betont sie die Wichtigkeit von Selbstverantwortung und Kooperation seitens der Lernenden.
Die Autorin geht zudem auf Rollen und Aufgaben der Lernbegleitung ein. Sie und erörtert Aufgaben und Kompetenzen der E-Moderation in verständlicher Weise. Auch die Bedeutung der Gruppenarbeit und damit der Gruppendynamik, die, entgegen der Meinung vieler E-Learning-Neulinge, auch in Online-Szenarien eine massegbende Rolle spielt, wird hier m. E. im Kapitel «Kooperation» kurz, aber anschaulich beschrieben.




13/1 Optische Täuschungen

Kategorie: Online-Tipp    Von miriam um 10:38




09/1 Werner Hartmanns 10 Thesen zur Zukunft von Computer und Internet an Schulen

Kategorie: Lernen    Von miriam um 11:31
In der Zeitschrift Folio ( Nr. 6/08, S. 36 bis 39) herausgegeben vom BCH | FPS, habe ich in der Nummer 6/08 Werner Hartmanns Artikel zu «Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren» entdeckt. Hartmann formuliert als ausgewiesener Experte für Bildungsinformatik 10 hochinteressante Thesen. Deshalb möchte ich seine Thesen hier kurz zusammenfassen. Allenfalls werde ich an anderer Stelle auf die eine oder andere Aussage des Autors noch ausführlicher eingehen.

Werner Hartmann
Computer, Internet und Schulen in 20 Jahren: 10 Thesen


These 1 – In wenigen Jahren ist das Internet die Festplatte.
Sollen Schulen eigene Server betreiben? Macht das heute noch Sinn? Ist die Datensicherheit bei externen Hostern gut genug?

These 2 – In wenigen Jahren kommen die meisten Programme aus der Steckdose.
Wie der Strom aus der Steckdose irgendwann auch selbstverständlich wurde, werden künftig auch Programme, die bisher lokal auf der eigenen Festplatte liefen, im Web zur Verfügung stehen und auch genutzt. Stichwort: Cloud Computing. Programme stehen dem Bildungsbereich meist kostenlos zur Verfügung.

These 3 – In zehn Jahren spricht niemand mehr von den heutigen Lernplattformen.
Zitat: «Heutige Lernplattformen bilden gängige Schulstrukturen ab (...) Investitionen in starre, oft proprietäre und zentralistisch ausgerichtete Lernplattformen sollten deshalb heute kritisch hinterfragt werden.»

These 4 – Notebooks in den Schulen sind in fünf bis zehn Jahren Alltag.
Computer werden mobil, der Computer kommt zum Nutzer, nicht mehr umgekehrt. Das Notebook sollte heute ein ständiger Begleiter von Schüler/innen ab Sekundarstufe sein. «Deshalb sollen Schulen nicht mehr in aufwändige Infrastruktur investieren und Computerräume installieren. Gefragt sind aber didaktische und methodische Konzepte zur überzeugenden Nutzung der ICT-Werkzeuge im Unterricht. Hier besteht auf allen Schulstufen grosser Handlungsbedarf.»

These 5 – Schulen ans Netz? In wenigen Jahren sind alle Schülerinnen und Schüler permanent im Netz.
Schülerinnen dürfen das Internet nur unter hohen Sicherheitsvorkehrungen nutzen. Oft wird die Nutzung deshalb geradezu verhindert. Statt den Internetzugang der Schulen einzuschränken sollte man aber heute im Rahmen einer «medienpädagigischen Allgemeinbildung» (für alle) den verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet und seinen Angeboten thematisieren.
Schliesslich stellt sich schon die Frage, wie die Schule damit umgehen wird, dass in Zukunft viele Städte flächendeckend offene WLANs angbieten werden? SchülerInnen werden mindestens per Handy «ihr» Internet sowieso stets dabei haben.

These 6 – Die Informationsbeschaffung wird sich nochmals massiv verändern.
Informationskompetenz wird eine neue Schlüsselkompetenz der Zukunft. Heute geben wir uns mit den ersten Treffern von Google zufrieden, wenn wir «recherchieren». Dass dies keine tiefgehende Recherche sein kann, liegt auf der Hand. Tagging und Folksonomy verändern und komplizieren die Recherche deshalb, weil nicht mehr einfach klar ist, unter welchen Stichworten bestimmtes Wissen irgendwo abgelegt wurde. Schulen müssen also auch dafür sorgen, dass die Lehrpersonen selbst über hohe Informationskompetenz verfügen. So sind also nicht Fertigkeiten bei der Bedienung von Software ist gefragt, sondern Konzeptwissen, das weiter gegeben werden kann.

These 7 – In wenigen Jahren ist die Wikipedia allgemein akzeptiert.
Heute scheint sich die Akademie einig zu sein: Wikipedia ist in wissenschaftlichen Arbeiten nicht zitierfähig. Immerhin scheinen unabhängige Untersuchungen nun zu bestätigen, dass die Qualität der Einträge in Wikidpedia immer besser wird. Das inhaltliche Angebot entwickelt sich kontinuierlich weiter. Besonders als Einstieg in eine Recherche eignet sich Wikipedia. Man sollte vielmehr eine kritische Haltung fördern und Lernende befähigen, sich zu den Inhalten begründete Meinungen zu bilden. Quellenkritik gehört laut Hartmann heute zum Bildungsauftrag der Schulen.

These 8 – Die Schule der Zukunft wird weniger textlastig sein.
Jugendliche und Kinder benutzen heute mehr Computer, Internet und Fernseher (wobei ich letzteres mal in Frage stellen möchte, ganz generell, da das Durchschnittsalter der SF-TV-Konsument/innen bei etwa 56 Jahren liegt, Kinder dieses Durchschnittsaltern aber doch meiner Meinung nach deutlich senken müssten) als Bücher, Zeitungen und Zeitschriften.
Schule muss Eigenschaften, Stärken und Schächen verschiedenen Medien aufzeigen und den kompetenten Umgang damit üben.

These 9 – Gedruckte Lehrmittel sind zu teuer und werden durch elektronische abgelöst.
Der Druck von Lehrmitteln dürfte in Zukunft teuer werden. Auch aus ökologischer Sicht könnte es Sinn machen, vermehrt auf Papier zu verzichten. Für Lehrmittel dürfte künftig kein Weg mehr an E-Books vorbei führen.

These 10 – Es geht alles viel schneller, als man denkt. Aber vieles bleibt auch beim Alten.
Die Gesellschaft verändert sich momentan grundlegend und mit ihr ihre Kommunikationsgepflogenheiten. Die Handhabung dieser neuen kommunikationsformen sind wohl nicht das Problem der Jugend, aber Begleitung im Erlernen einer kompetenten Nutzung, inklusive Medienkunde und -kritik sowie Schutz vor Missbrauch sind sehr wohl Aufgabe der Schule. Dennoch: «Will die Schule dem Anspruch gerecht werden, ihre Lernenden auf die Anforderungen der Informationsgesellschaft vorzubereiten, muss sie sich mit den Veränderungen heute und nicht erst morgen auseinandersetzen.»

Und…
Lernen bleibt aber ein komplexer und anstrengender Prozess, den einem niemand abnimmt. Nach wie vor wird der Mensch im Zentrum stehen. Etwas anderes behauptet natürlich niemand.




05/1 NZZ-Folio zur Finanzkrise

Kategorie: LiteraturTipp    Von miriam um 11:29
Folio

Finanzkrise in 3 Teilen
In drei Teilen kann ich Laie hier nachlesen, wie es zu einer solchen Krise kommen konnte. Was ist Subrime, wie funktioniert ein globaler Geldtopf, was sind Derivate und wie verkauft man einen Kredit? Solche und viele weitere Fragen kann man sich hier hoffentlich beantworten, um dann - vielleicht - mehr zu verstehen, wie so was nur passieren kann.
Das Heft ist denn auch gemeint für jene, die sich eigentlich nicht für Wirtschaft interessieren, aber trotzdem wissen möchten, was es mit der Finanzkrise auf sich hat. Gut, wenn wir das hier erfahren. Denn sich nicht für Wirtschaft zu interessieren bedeutet eigentlich, dass man es nicht wissen will. Tatsächlich würde ich sagen, dass ich mich gerne dafür interessieren würde, wenn ich mehr Zeit hätte. Tatsache ist aber, dass ich einfach zu wenig darüber weiss.

Aus welchem Grund auch immer, z. B. weil ich nur ein Leben habe.