28/11 Adventskalender für Web-Produzent/innen

Kategorie: Online-Tipp    Von miriam um 14:22
Adventskalender Webkrauts




26/11 Bezeichnung Kompetenzlevels im Europäischen Sprachenportfolio

Kategorie: Lernen    Von miriam um 14:40
A1, A2, B1, B2, C1, C2
Die Kompetenzraster (self assessment grid) operieren mit 6 Kompetenzstufen A1 bis C2. Was genau bezeichnen sie und wie sind sie definiert?

Bezeichnungen der 6 Kompetenz-Niveaus, Progressionsstufen, Referenzstufen (6 Spalten)

Elementare Sprachverwendung
A1 Breakthrough
A2 Waystage
Selbständige Sprachverwendung
B1 Threshold
B2 Vantage
Kompetente Sprachverwendung
C1 Effectiveness
C2 Mastery

Quelle: lernenzwei.ch

Definitionen der Kompetenzstufen innerhalb des gemeinsamen Referenzrahmens des europäischen Sprachenportfolios beim Goethe-Institut




24/11 Medienkompetenz anhand der 5 Lerntätigkeiten

Kategorie: Lernen    Von miriam um 12:14
Medienkompetenz als Teildisziplin der Lernkompetenz
Methoden-, Team- und Kommunikations- und Medienkompetenz ergeben zusammen Lernkompetenz. So sieht dies z. B. die Medienberatung NRW. Medienkompetenz als Teildisziplin wird entlang der 5 Lerntätigkeiten definiert:

Strukturieren – Was wollen wir wie bearbeiten?
Damit Lernende sich einem Lerngegenstand annähern können, müssen sie strukturieren können: z. B. was sie bereits zum Thema wissen, welche Bereiche durch den Lerngegenstand tangiert werden etc. Strukturieren erleichtert die Planung eines Lernprojektes, oder ermöglicht diese vielleicht erst. Eigenaktivität und Selbstverantwortung werden unterstützt, wenn Lernende lernen, ihre «Themen gemeinsam zu strukturieren, eigene Planungsentscheidungen zu treffen, zu begründen und umzusetzen.» Ein weiteres Zitat möchte ich hier noch anfügen, welches direkt an die Medienkompetenz verweist: «Mit der Wahl der Medien im Planungsprozess entscheidet sich, wie stark sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Gedanken in den Unterrichtsprozess einbringen können».
(Quelle)

Recherchieren – Ich mache mich schlau
Schulbücher und Lehrmittel machen Inhalte durch didaktische Reduktion zugänglich. Das Schulbuch ist demnach das dominante Mittel der Inhaltsvermittlung. Manchmal reichen aber Schulbücher nicht. Vor allem dann nicht, wenn bestimmte Rollen eingenommen werden sollen, um einen Inhalt aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten etc. Dann braucht es Recherche, um weitere Inhalte dazu zu gewinnen. Die Wege sind dann natürlich vielfältig, und es braucht Orientierung, um zu den richtigen Inhalten zu gelangen.
(Quelle)

Kooperieren – Wir arbeiten gemeinsam
Lernkompetent in Sachen Kooperation ist, wer «Methoden und Werkzeuge der Kooperation im Klassenraum und darüber hinaus kennen und anwenden» kann. Gerade für Lernformen, in denen die Lernenden selbst aktiv sind, ist es wichtig, über den Präsenzunterricht hinaus geeignete Kooperationsmittel zur Verfügung zu stellen.
(Quelle)

Produzieren – Ich stelle etwas her
Gerade die Herstellung eines Produkts ist für das lernen in meinen Augen sehr motivierend. Speziell in der Diskussion um Kinder und Medien stört mich immer, dass ständig vom Medienkonsum gesprochen wird, der ja in übermässiger Form ganz sicher schädlich ist.
Aber von der Medienproduktion spricht niemand. Offenbar ist es hier noch zu keiner 2.0-Ausprägung gekommen. In den Köpfen ist nicht klar, dass man auch produktiv umgehen kann mit Medien. Auch als Kind, als Schülerin, als Lernender.
Wer produziert integriert das Gelernte und verarbeitet es zu etwas Eigenem. So wird Wissen konstruiert. Mehr zum Punkt 4: Produzieren ist auf der Website der Medienberatung NRW sehr überzeugend dargelegt.
(Quelle)

Präsentieren – Ich erkläre euch das
Der fünfte Punkt ist die Präsentation des Produktes. Wer also zunächst zu einem Inhalt Strukturen freilegen kann, recherchieren kann, um den inhaltlichen Radius zu erweitern, in Zusammenarbeit anschliessend ein Produkt herstellt kann nun für die Präsentation noch einmal einen wichtigen Schritt gehen, der der Nachhaltigkeit von lernen dient, nämlich die Reflektion. Diese braucht es nämlich, um das Geschaffene zu verankern. Lernen durch Lehren, so zu sagen.
(Quelle)




21/11 LIFE im Netz

Kategorie: Internet    Von miriam um 09:40
LIFE-Fotoarchive geöffnet
LIFE wurde berühmt mit seinen Fotoreportagen. Nun stehen etliche der historischen fotojournalistischen Meisterwerke von 1860 bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts online über Google gratis zur Verfügung.

Via Observatorium




17/11 Motivationsstrategien fürs Lernen

Kategorie: Lernen    Von miriam um 16:03
Zentraler Punkt Motivation
E-Learning@MV (Mecklenburg-Vorpommern) bietet mit dem Wikieintrag zu «Motivation» und dem bereits erwähnten Podcast von Volker Griess zum selben Thema eine schöne Einführung zum Thema.

Hier eine kleine Zusammenfassung des Podcast zum Thema »Motivation«:

Motivationsmoment Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten
Griess interviewt zunächst Frau Prof. Arnold, Sozialinformatikerin aus München, zu ihren Erfahrungen und Tipps zur motivierenden Gestaltung von Lernarrangements. Frau Arnold sieht Motivation unter dem Blickwinkel der kritischen Psychologie Holzkamps an, der weniger von intrinsischer oder extrinbsischer Motivation ausgeht, sondern das expansive Lernen stark propagiert und eine Erweiterung der «Weltverfügung» darin sieht, wenn der Lernende ein Grund sieht, warum er etwas lernen soll. Arnolt spricht in Anlehnung daran von Erweiterung der Handlungsmöglichkeit, die Lernende motiviert.

Arnolds Tipps aus der Praxis:
– Gesamtkonzept muss stimmig sein.
– Transparenz herstellen zu Inhalten, welche möglichen Lerngründe gibt es, inwiefern sind die Inhalte relevant?
– Bezüge zur eigenen Person, zur eigenen Lebenswelt sollen hergestellt werden können.

Was demotiviert, was motiviert beim E-Learning? Mit dieser Frage schliesst Griess das Interview ab. Die Antwort Arnolds kann ich aus eigener Erfahrung unterstreichen: Motivierend ist, wenn Rückmeldung auf eigene Beiträge kommen und wenn Rückmeldungen auch unter Lernenden möglich sind. Demotivierend ist entsprechend fehlendes Feeback, da bleiben die Foren leer.

Dean R. Spitzers Supermotivationsansatz
Lernen motivierend zu gestalten heisst, genügend Motivationselemente in ein Lernangebot einzubauen. Solche Motivationselemente sind nach dieser Motivationsstrategie:
– Aktive Teilnahme an einem Lernprozess
– Spass am Umgantg mit einem Lernsystem
– Abwechslung
– Auswahlmöglichkeiten an Medien oder Lernwegen
– Soziale Interaktion
– Fehlertoleranz
– Erfolgsmessung
– Positiv und ermutigend formulierte Rückmeldungen
– Ein gewisser Grad an Herausforderung beim Lernen
– und die entsprechende Anerkennung an Lernleistung

ARCS – Attention, Relevance, Confidence, Satisfaction
Der zweite Ansatz, der hier Erwähnung findet, ist das ARCS-Modell von John M. Keller:

A = Attention
Interesse und Neugier wecken, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

R=Relevance
Bedeutsamkeit des Lehrstoffes vermitteln, Relevanz aufzeigen.

C=Confidence
Vertrauen auf Lernerfolg stärken
Das Risiko zu scheitern sollte von Anfang an begrenzt sein. Nicht zu leicht, nicht zu schwierig, aber herausfordernd.
Kleine Erfolge sollen organisiert werden durch z., B., Auswahlmöglichkeiten an Aufgaben auf verschiedenen Niveaus, Steigerung der Schwierigkeitsgrade etc.
Wichtig ist, Leistungserwartungen und Kriterien zuvor zu kommunizieren.

S=Satisfacion
Zufriedenheit fördern
Gelegenheiten bieten, Neues zu erproben, Lernleistungen honorieren.

Emotion
Motivation hängt auch mit den mit einem Lernarrangement verbundenen Gefühlen zusammen. Es geht also auch darum, lernförderliche Emotionen zu fördern.

Und : Motivationsmanagement bedingt die Mitwirkung von Lehrenden und Lernenden.

Links
E-Learning@MV
Wikieintrag zu «Motivation»
Podcast




15/11 HotPotatoes Tutorial

Kategorie: Blogging    Von miriam um 16:26
Unsere Fremdsprachen-Lehrpersonen beginnen, kleine Quizzes mit Hot Potatoes herzustellen.

Ein Tutorial zur beliebten Quizsoftware HotPotatoes habe ich bei lernundenter.ch gefunden.




14/11 E-Learning-Podcast

Kategorie: e-Learning    Von miriam um 15:15
Eben entdeckt: Das E-Learning-Podcast von Volker Gries mit spannenden Themen wie «Motivation» oder «E-Learning Patterns». Näheres zu einem späteren Zeitpunkt.




11/11 Infotainment - die Zukunft von Japans Nahrungsmittelindustrie

Kategorie: Internet    Von miriam um 14:46
Japan stellt nur 40% der Nahrungsmittel selbst her, die es braucht, um seine Bevölkerung zu ernähren. Als bisher weltweit grösster Nahrungsmittelimporteur will das Land nun seine Eigenproduktion erhöhen, um seine Abhängigkeit von wenigen Ländern zu reduzieren. Dazu muss sich die Bevölkerung auch auf ihre kulinarischen Traditionen besinnen...

Motivationsmoment Emotional Hook
Das japanische Ministerium für Agrarwirtschaft hat nun zu diesem Thema ein Informationsvideo produziert. Die Umsetzung erinnert stark an Computergames wie The Sims. Hier wird also bewusst auf die Game-Ästhetik gesetzt.
Verspricht man sich mehr Aufmerksamkeit? Macht es mehr Spass, so eine Kurzpräsentation zu sehen, als einen Text zum gleichen Thema zu lesen? Für eine eingehende Auseinandersetzung mit dem Thema sind viele weitere Quellen und Unterlagen nötig. Aber für eine erste Einführung kann diese Art von Kurzeinführung durchaus taugen. Zumal der «Emotional Hook» hier gleich mitgeliefert wird (Spass, Musik, Visualisierung).
An infographical and isometric Sims-like styled video created for the Japanese Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries (MAFF), which highlights some of the complex issues surrounding the future of food in Japan. Topics include the amount of food imported from other countries, the problem of changing food habits, the aging farming population, and so on.
Zitat infosthetics.com, Video in höherer Auflösung



Links
MAFF Ministry of Agriculture, Forestry and Fisheries
infostethics.com




10/11 moodlekonferenz2008.ch – Resultate der Workshops

Kategorie: e-Learning    Von miriam um 15:53
Resultate aus den Workshops der moodlekonferenz2008.ch als Videocasts aufbereitet von Apple und der Fernfachhochschule Schweiz.

Beiträge (teilweise Schweizer Mundart)
– Emotional Hooks bei E-Learning
– Mit Moodle anfangen
– Kompetenzentwicklung in der Praxis
– Von der Qualifikation zur Kompetenzentwicklung
– Educational Patterns
– GPS for Learning
– Agile Entwicklung in Technik und Lebenswelt





07/11 Qualität

Kategorie: e-Learning    Von miriam um 10:06
«The quality of moodle courses is still very low.»
Zitat Martin Dougiamas, moodlekonferenz2008.ch




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