29/8 Moodle-Konferenz Zug 2008

Kategorie: Lernen    Von miriam um 18:26
Cloud

About the Cloud

Moodlekonferenz 6./ 7. November 2008, Zug
Alle sind herzlich eingeladen zur Moodlekonferenz in Zug. Das Kaufmännische Bildungszentrum wird uns empfangen. Geplant ist eine Veranstaltung mit 2 Keynotes (Werner Sauter und Hanspeter Born) und vielen Open Space-Veranstaltungen. Anmeldung und viele weitere Infos demnächst auf moodlekonferenz2008.ch

Moodle Konferenz Flyer (PDF-Version 375 KB)




27/8 Google Everything III

Kategorie: Kommunikation    Von miriam um 09:15
Google für alles?
Interessant finde ich die Ansätze (siehe auch die Arbeit von Anja C. Wagner), wie Google in Schule und Bildung eingesetzt wird. Bei mir löst das allerdings nicht unbedingt Hochgefühle aus, sondern gemischte. Ich bin mir nicht sicher, ob wir hier nicht (auch) sensible Daten einfach ins Netz rauslassen. Es ist einfach, sich dann nicht mehr drum zu kümmern. Und wen kümmert's anyway? Ich vermisse hier irgendwie wenigstens eine Diskussion über Vertrauen (Trust) und Datenschutz.

Ich werden jedenfalls selbst demnächst mit einer Lerngruppe versuchen, eine Google-Lernumgebung zusammenzustellen und diese ausprobieren. Bin gespannt, ob die gemischten Gefühle nur bei mir wieder auftauchen.

Google Forms (Text und Tabellen, Google Docs)
Nichtsdestotrotz hier 10 Tipps, wie Google Forms in einer Klasse eingesetzt werden könnten. Offenbar wird's vielerorts gemacht, wie z. B. in Duisburg.

Via Hampi Füllemann




24/8 Sprachlicher Erfindergeist

Kategorie: Sprache    Von miriam um 10:26
Neologismen
Eben via die famose Glaserei entdeckt: das Blog Enzyglobe, des phrasardeurs verbarium, eine Plattform für Wortneuschöpfungen. Dazu der Autor, Künstler und Neologist René Gisler:
enzyglobe - das Blog zum Enzyklop - verschreibt sich ganz den Neologismen.
Es ist eine Plattform für Wortneuschöpfungen und insofern eine Weiterführung meines 2001 publizierten Buches “Der Enzyklop”(...).
enzyglobe ist grundsätzlich multilingual mit dem Schwerpunkt auf der deutschen Sprache. Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass (Schweizer-)Deutsch meine Muttersprache ist. Bereits jetzt gibt es aber die “Languadgets” (Kategorien) Bösterreichisch, English broken, Frank sais, Hell Fetisch, Roman est Roman und weitere werden folgen. Der Funtasie sei keine Grenzen gesetzt, lasst euch was einfallen!
Eigene Funde oder Wortschöpfungen können über des Autors Website enzyklop eingesandt werden.

Viel Vergnügen!




23/8 Un-Wort des Tages

Kategorie: Sprache    Von miriam um 16:32
Beschulung

Nachdem ich bereits das Wort «Schulung» schrecklich finde, und mich ernsthaft frage, was das mit Bildung, geschweige denn mit Lernen zu tun hat, habe ich heute in der NZZ eine Steigerung des Schlimmen gefunden: Beschulung.
Einige [Kinder] aber lernen dank elterlichem Sondereffort an einer anderen Schule, von der sich die Erzieher bessere Lernbedingungen für ihren Sprössling versprechen. Einer Privatschule vielleicht, in der im Umfeld ähnlich Begabter die Beschulung in weltanschaulich homogenem Umfeld gesichert ist.

Da werden also Kinder, Erwachsene beschult. Sie werden be-schult. Ist das zu fassen? Was heisst das überhaupt? Bei Google finden sich immerhin 55'900 Treffer für dieses Un-Wort! Die Art der Treffer lässt darauf schliessen, dass es sich um einen Fachbegriff handelt (siehe auch Treffer bei Google Scholar). Trotzdem: In meinen Ohren klingt der Begriff nach passiven Lernenden und dem puren Gegenteil von individuellem und selbstbestimmtem Lernen.

Obwohl das Zitat befürchten lässt, dass da eine sehr konservative Haltung zum Ausdruck gebracht wird, ist der Artikel von hag. mit dem Titel «Die Schule als sozialer Zufallsgenerator» doch ein lesenswerter Beitrag zur aktuellen Diskussion um die freie Schulwahl. Die Problematik wird aufgerollt.

Sprache der Akteure in der Bildungspolitik
Die konservative Haltung des/der Schreibenden kommt vor allem in der Sprache zum Ausdruck. Oder täusche ich mich und hinter dieser Schreibe mit diesen veralteten Begriffen steht ein offener Geist? Mir ist schon oft aufgefallen, dass sich in der Sprache der Bildungspolitik ein veraltetes Lernbild hartnäckig hält, was aber oft nicht unbedingt Absicht der Autorschaft zu sein scheint. Meistens sind es Politiker/innen (nicht nur konservative!) oder Journalist/innen (eben!), die sich dieser Sprache bedienen, die dann wiederum veraltete Vorstellungen und Konzepte von Bildung transportiert, wie eben jene, dass Menschen beschult werden können.




19/8 Einbau-Chat

Kategorie: Tools    Von miriam um 16:57
Ein Chat-Tool für die eigene Website
Wer viel Traffic erwartet auf seiner Website kann einen Chat einbauen, damit sich die Besucher/innen live über die tollen Inhalte unterhalten können. Damit man sich bei den globalen Distanzen auch versteht, heisst das Tool ShoutBox. Und der Tool-Provider betreut dann viele Boxen, was einen ShoutMix ergibt. ;-)
Brauchbar ist dieses Tool vielleicht in Lernumgebungen, in denen die Lernenden Aufgaben online aber synchron entgegennehmen und/oder sich absprechen, wie sie vorgehen wollen.

Via Martin Ebner




15/8 Die Macht des Netzes

Kategorie: Kommunikation    Von miriam um 11:42
Peter Glaser beschreibt in seiner Glaserei den Fall David Hirschmann, der von seiner eigenen E-Mail überfahren wurde. Der Fall beschreibt eindrücklich, welche Lawine ein E-Mail auslösen kann, wenn die nötige Kommunikationskompetenz fehlt. Dass letztere oft noch immer unterschätzt wird wird durch diese Geschichte ebenfalls bestätigt.

Glasers Artikel «E-Mail und die Detektive», in dem er den Fall Hirschmann aufrollt, stammt aus dem Jahre 1999. Eine Ewigkeit im Internet-Zeitalter! Und dennoch bleibt der Fall interessant und hochaktuell. Er erschien damals im Magazin Konr@d.




14/8 SchoolNetGuide Nr. 11: Das soziale Internet

Kategorie: Internet    Von miriam um 09:29
Das Internet als Netzwerk zum Lernen
Ein neuer SchoolNetGuide ist erschienen. Thema ist das soziale Internet.
Ursprünglich für Lehrer und Schüler konzipiert, zeigt die Publikation auf, wie man online recherchiert, welche Internetseiten für den Unterricht geeignet sind oder auf was es beim E-Learning ankommt. Mit den zwei Ausgaben "Familie und Internet" und "Mein Kind und ich online" spricht der SchoolNetGuide eine weitere Zielgruppe an: die Eltern.

Bestellung Bröschüre gedruckt
Der Download als PDF steht noch nicht zur Verfügung und folgt hoffentlich bald.

Update 3. 9. 08
Der SchoolNetGuide Nr. 11 zum Sozialen Internet steht jetzt auch als PDF zum Download bereit.




08/8 Wiki im Unterricht einsetzen

Kategorie: Wiki    Von miriam um 18:13
Zusammenarbeiten via Wiki: Ideen und Lernszenarien
Wiki im Unterricht - Unterrichtseinheiten, lehrer-online.de
Ideen für einen sinnvollen Einsatz im Unterricht, Thematisches Dossier «Wiki - Zusammenarbeit im Netz»

Tipps zu Planung und Einsatz von Wikis
10 Best Practices for using wikis in education, Barbara Schroeder, Web 2.0 for Educators (via D21-Projektblog)




07/8 Arbeitsumbgebung mit Google

Kategorie: Internet    Von miriam um 22:30
Google Everything II
Im Rahmen eines Seminars zu «Arbeitsprozessorganisation» an der FHTW sich Anja Wagner zusammen mit einigen Studierenden ausführlichst mit Google beschäftigt. U. a. hat sie versucht, die Prozesse im Unternehmen Google zu verstehen und darzustellen. Da für Google-Angestellte jegliche nach aussen getragene Information über das Unternehmen offenbar Kündigungsgrund sei, und kein Google-Externer je das Unternehmen ungeführt von innen sieht, ist es nicht selbstverständlich, hier Informationen zu erhalten, geschweige denn sich selbst ein Bild zu machen.
Interessant ist die Firmenphilosophie des Web-Giganten. Für mich äusserst spannend ist ihre Erfahrung mir einer Kommunikationsumgebung, die ausschliesslich mit Google-Apps zusammengestellt wurde, und beeindruckend ist ihr Netvibes-Tab zu Google. Gesammelte Fakten zu Google finden sich im Media-Wiki der FHTW. Vielen Dank für diese Fülle!




03/8 Powerpoint in der Schule

Kategorie: Lernen    Von miriam um 12:32
Was machen mit Powerpoint?
Kürzlich ist eine Primarlehrerin der Unterstufe mit der Bitte an mich getreten, sie in Powerpoint einzuführen. Ich fragte sie, ob sie ein Projekt habe, am besten würden wir dann gleich daran arbeiten. Sie hat ein paar Ideen. Es geht sogar in die interaktive Richtung (im Präsenzunterricht: «interaktiv» ist hier wörtlich gemeint als Handlung zwischen Partnern), was mir gefällt. Sie zeigt Text und Bild zu einem Problem, die Kinder reagieren drauf. Hat aber auch was mit Drill zu tun (in meinen Ohren), oder mit Üben - üben - üben, um es netter zu sagen.

Ich habe mich in den letzten Tagen gefragt, was - ausser präsentieren/zeigen - kann man mit Powerpoint machen?
Karten zu Hilfe nehmen, dachte ich mir. Und Voilà, hier ein paar Ideen, wenn auch noch keine Lernsequenz:

– strukturieren (lernen)
– erklären (lernen)
– zusammenfassen (lernen)

Was noch?
Hat jemand Erfahrung mit den Einsatz von Powerpoint, die über das Präsentieren (Vortragen etc) von Lehrenden und Lernenden hinausgeht?
Es geht mir also um einen kreativen Einsatz von Powerpoint, und wie immer um die Lernhandlung: Was tun die Lernenden?
Diese berühmt-berüchtigte Präsentationssoftware scheint in den Schulstuben allgegenwärtig zu sein. Weil es die einen im Unterricht einsetzen und «können», wollen es anderen auch «können». Ich gebe zu, dass ich dieses Programm nicht liebe. Aber wer weiss, vielleicht ergeben sich hier neue Perspektiven?

Vielen Dank für eure Tipps! :-)