Want it - keep it!
Manchmal muss man Videos herunterladen, um sie im Unterricht benutzen zu können. Kein Problem mit keepvid.com
Wenn das Format nicht passt, hilft media-convert.com - trotz ätzend-hässlicher Oberfläche - alle möglichen Dateien zu konvertieren.
Mobile Learning ist Zukunft
sagt Beat Döbeli Honegger, dessen Dillinger Referat ich mir gestern zu Gemüte führen durfte. Nachdem Mandy Schiefner und Thomas Stierli schon darauf verwiesen haben mache ich das gerne hier noch einmal, denn es lohnt sich, sich diese Stunde Zeit zu nehmen. Vielen Dank Beat Döbeli.
Das Schöne an dem Referat ist, dass Beat aus der Praxis (PHZ) erzählt. Vom am eigenen Leib erfahrenen (7 Mythen), er erzählt aus seinem persönlichen Alltag, von dem was er um sich herum hat (Mobiles in allen Formen und Farben und Sohn) und sieht (Aussicht). Alles andere als abgehoben, und deshalb so schön nachvollziehbar. Das bisschen Theorie und Philosophie kommt in homöopathischen Dosen und wird der Tatsache gerecht, dass das Publikum zuhören und mitkommen sollte. So kriegt man doch das Fundament mit und kann bei Bedarf das Thema individuell vertiefen. Ein Glanzstück in meinen Augen.
e-Learning wird mehr m-Learning
Da bald alle Handys besitzen werden, kommen diese künftig zwangsläufig vermehrt zum Einsatz, wenn es ums Lernen geht. Dies ist auch meine Meinung. Diese handlichen Dinger können auch immer mehr, sie mutieren langsam zu Mini-Computern. Und vor allem: Sie sind da. Viele, viele Kinder besitzen bereits mit 8 oder 9 Jahren eigene Mobiltelefone. Sie eignen sich nicht nur zum Medienkonsum (dem bösen!), sie eignen sich vor allem auch zur Medienproduktion. Wir sollten lernen, Handys (und Computer) produktiv, kreativ und kommunikativ einzusetzen – auch in der Schule und überall.
Das Handy im Physikunterricht
An der Hauptschule der Pädagogischen Akademie in Graz zeigt das Projekt MobileClassRoom auf, wie das Handy als Dokumentationsinstrument im Physikunterricht eingesetzt werden kann.
Die Handys sind ausgerüstet mit der Software MoMo (Mobile Moodle).
MoMo baut auf der MLE auf und ermöglicht es LehrerInnen einfach selbst Unterrichtsinhalte für das Handy zu erstellen und SchülerInnen das Handy für alle Ebenen des Unterrichts zu nutzen. Unter anderem ist ein direkter Zugang per Handy zum Lern Management System (LMS) Moodle möglich und erlaubt Zugriff auf online Lerninhalte, Diskussionsforen und Umfragen.
Die Schüler/innen sind zwischen 12 und 14 Jahre alt. Ziel ist es, Experimente und Beobachtungen im Physikunterricht per Photo, Video oder Audio zu dokumentieren und in Moodle zu präsentieren. Die üblichen Leraktivitäten wie Foren etc. werden ebenfalls genutzt, um die Dokumentationen zu präsentieren und zu diskutieren.
Vorgehen ist wie im Video gezeigt Folgendes:
– Die Schüler/innen bauen ihre Experimente auf
– Diskutieren die / eine Lösung
– Führen das Experiment durch und dokumentieren es, in dem sie es mit dem Handy auf Video aufnehmen oder fotografieren.
Beobachtungen werden gesprochen und als Audio-File gespeichert.
– Dateien werden an Moodle geschickt zur Weiterverarbeitung
– Die Schüler/innen präsentieren ihre Ergebnisse in einem Forum
Hier das Interview mit Prof Edouard Schittelkopf, Mathematik-, Physik- und Chemie-Lehrer, in dessen Unterricht das Projekt durchgeführt wurde.
Projekte zum Thema Handy initiieren
Auf praxis-umweltbildung.de finden sich Materialien für Lehrende, MultiplikatorInnen, Mitarbeitende aus der Umweltbildung, Kinder- und Jugendarbeit. Die Schwerpunkte liegen auf Projekten in der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung.
Ganz neu ist das umfangreiche Modul «Handy... und wann klingelt's bei dir!?» mit vielen Materialien für Workshops, Spiele, Tipps, Checklisten und Ideen für eigene medienpädagogische Projekte rund um's Thema Handy.
Speziell gut ist auch die umfangreiche Link- und Medienliste zu diesem aktuellen und wichtigen Thema.
Die Mitschnitte der Referate beim Kompetenzworkshop 2007 zu E-Portfolio in Koblenz geben einen guten Einblick ins Thema E-portfolio aus verschiedenen Blickwinkeln und geben einen guten Uberblick über den Stand der Dinge. Die Qualität der Mitschnitte lässt aus meiner Sicht zu wünschen übrig, so ist die Audiospur geloopt und mit der Zeit nicht mehr synchron mit den Folien. Aber dennoch einige sehr interessante Inputs liefern folgende
Vorträge
– Annäherung an den Kompetenzbegriff aus psychologischer Sicht (Peter Ferdinand)
– Kompetenzmessung und -entwicklung (Thomas Diehl)
– Systeme und Standards (Ingo Dahn)
– Erfahrungen (PHSG, Martin Hofmann)
– Überblick Situation in Österreich (Klaus Himpsl)
u. a.
Solid, prägnant und interessant
Eine sehr gute Kurz-Einführung in das Thema «Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich» liefert Alfred Klampfer mit seiner Arbeit, der bereits mit anderen interessanten Ausführungen zum Thema Kollaboration mit Wikis aufgefallen ist. Er weist bereits 2005 auf die Relevanz von persönlichen Lernumgebungen hin, und auch er kommt zum Fazit, dass es essentiell wichtig ist, dass Lernende auch nach dem Verlassen einer Institution auf ihre Artefakte zugreifen können. Ein theoretischer Teil zeigt knapp und klar die pädagogischen Grundlagen auf.
Der Autor weist darauf hin, dass eine persönliche Lernlandschaft vier Bereiche umfassen muss:
– Präsentationebereich (Veröffentlichung der Arbeiten)
– Reflexionsbereich (Lerntagebuch, Journal, Lernreflexion)
– Kommunikationsbereich (Social Networking)
– Bereich zur Administration der Dokumente (Upload, Kategorisierung, Tagging und Suchfunktionen, Rechtevergabe)
Heute, also nur etwas mehr 2 Jahre nach der Publikation der Arbeit, sind deutlich mehr Tools zur Erstellung und Administration von E-Portfolios bekannt, als zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Klampfers Arbeit. Plattformen wie eLGG haben diese Bereiche integriert. Mit eduspaces.net gibt es sogar eine Plattform, die die einzelnen Lernenden unabhängig von Institutionen nutzen können.
Die Einführung wird ergänzt durch interessante und gute weiterführende Links, z. T. auch zu grundlegenden Informationen, auch Beispiele von verschiedenen E-Portfolios sind zu finden!
Um sich zu bilden genügt es nicht,
dass das Kind jeden Stoff in sich hineinfrisst,
den man ihm mehr oder weniger spannend serviert:
Es muss selbst handeln, selbst schöpferisch sein.