29/3 E-Portfolio und PLE

Kategorie: Personal Learning Environment    Von miriam um 21:11
Moodle07
Schwerpunkt war für mich das Personal Learning, zu dem E-Portfolio ja gehört, mit Ideen für Personal Learning Environments sowie deren Anbindung an institutionelle Plattformen. So war die Keynote von Wolfgang Greller aus Klagenfurt ganz diesen Ideen verschrieben. In Klagenfurt nutzen sie als institutionelle Plattform Moodle, als PLE Elgg und sehen dieses als Verbindung zu den privaten Nutzungen der Studierenden. (Siehe Bild)

WGreller

Nachdem für mich die Implementierung von Blogs oder E-Portfolio in ein institutionell gebundenes LMS immer widersprüchlich war, scheint es jetzt klar, dass man die beiden Seiten des Lernens trennen muss. So werden Dokumente aller Art, die das eigene Lernen dokumentieren, in einer individuellen und institutionsunabhängigen Umgebungen wie ELGG oder Mahara (das ist noch Zukunft) gespeichert. Es braucht nun Möglichkeiten, wie diese persönlichen Accounts an institutionelle Plattformen (temporär) angeschlossen werden können. Open University entwickelt myStuff, ein Modul, das an Moodle angeschlossen werden soll, ebenso aber persönliches Tool bleiben muss. Die einfachste Verbindung des individuellen mit dem institutionellen Instrument existiert seit dem Internet: nämlich der Link.

Wenn Stimmen widersprechen und keine Möglichkeit sehen, Lernende zu motivieren, sich zweimal einzuloggen oder mehr als einen Klick zu tun, so muss ich sagen, dass es im Leben ja auch so ist, dass man Dinge oder Dokumente z. B. zu Hause aufbewahrt, und jene Dokumente, die man zeigen will, allenfalls neu zu Mappen zusammenstellt um sie in einem bestimmten Kontext zu publizieren. In dem Sinne denke ich, ist die Trennung von Privat und Öffentlich sowieso eine Gewohnheit.




28/3 Wort des Tages

Kategorie: Lernen    Von miriam um 17:56




28/3 e-Portfolio in moodle – ein Widerspruch

Kategorie: Lernen    Von miriam um 16:24
Ist das persönliche Tool e-Portfolio mit institutionell gebundenen Plattformen kombinierbar?
Immer wieder stosse ich auf den für mich evidenten Widerspruch von persönlichen Lerninstrumenten wie Blogs oder eben E-Portfolios und Lernplattformen, die an eine Institution gebunden sind. Warum sollte ich ein Blog auf Moodle nutzen, wenn ich eventuell nach Abschluss meiner Ausbildung keinen Zugang mehr auf Lernplattform und damit auf meine Daten habe? Warum sollte ich ein E-Portfolio in Moodle einrichten, wenn ich es dann bei der Institution lassen muss, wenn ich sie verlasse?

Meiner Meinung nach sollte es eine Möglichkeit geben, persönliche Lernumgebungen (temporär) an instutionelle Plattformen anzuschliessen, denn die Institution ist wahrscheinlich nur ein temporärer Ort meines Lernens.

An der Moodle-Tagung in Duisburg stellte André Krüger interessante Werkzeuge (PDF) vor zur Einrichtung eines E-Portfolios, so Matt Oquists Modul zur Implementierung in Moodle (wahrscheinlich langsam veraltet), Elgg und Mahara (in Entwicklung). Mir scheint die Möglichkeit, als Lernende Dateien für eine Auswahl von Leser/innen oder Gruppen frei zu geben sehr interessant.




28/3 CSS Farbe Bild

Kategorie: Internet    Von miriam um 11:18




27/3 (no title)

Kategorie: Timeout    Von miriam um 23:12
(no title)




23/3 lerntagebuch.ch

Kategorie: Blogging    Von miriam um 22:40
lerntagebuch.ch
Hampi Füllemann berichtet Interessantes aus der Innerschweiz. An der PHZ wurde ein Projekt umgesetzt, das es Schulen erlaubt, den Kindern, Jugendlichen, an Schulen sowie sicher auch den Lehrpersonen Blogs als Lerntagebücher zu nutzen. Das Projekt wurde vorgestellt von Thomas Moser an der Tagung «Web 2.0 für die Schule».

Das Projekt wurde mit Wordpress umgesetzt, so wie ich das verstanden habe, wurden zwei Module dazu programmiert, unter anderem ein Drag- und Drop-Modul. Das Ganze läuft ab Mai 2007. Sicher ein Dienst, den wir uns genauer unter die Lupe nehmen werden und uns sehr freuen, wenn er auch rege genutzt wird!





21/3 Medienkompetenz für Kinder

Kategorie: Lernen    Von miriam um 20:47
computermaus.ch

computermaus.ch
Es ist ein Thema, wir müssen Medienkompetenz erlernen wie Lesen und Schreiben. Medienkompetenz sei eine neue Schlüsselkompetenz, so die allgemeine zeitgenössische Meinung unter progressiven Medienpädagog/innen.
Die Pädagogische Hochschule Rorschach hat ein Programm für Kinder im Vor- und Primarschulalter zur Entwicklung dieser Medienkompetenz erarbeitet und unter computermaus.ch aufgeschaltet.

Ich finde das Programm recht anspruchsvoll für 4- bis 8-jährige, staune aber andererseits auch immer wieder, was mein 5 1/2-jähriger schon alles kann, wenn auch (noch) nicht am Computer...!




19/3 Nachhaltig

Kategorie: Lernen    Von miriam um 16:33
Was heisst eigentlich nachhaltig?
Nachhaltigkeit von Lernen, Nachhaltigkeit von Bildung ist immer wieder Thema, gerade auch in der Diskussion innerhalb von Institutionen und in der Motivierung von Lehrpersonen. Es wird immer wieder darauf hingewiesen, dass E-Learning nachhaltiger sei als kein E-Learning.
Nun was aber bedeutet nachhaltig und wie erreicht man Nachhaltigkeit? Stimmt es überhaupt, dass E-Learning bzw. Blended Learning nachhaltiges Lernen unterstützt?

«nachhaltig» im Wörterbuch
Im Duden finde ich folgende Erläuterung von «nachhaltig» bzw. «Nachhaltigkeit»
nachhaltig (Adj.) = sich auf längere Zeit stark auswirkend: einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, jemanden nachhaltig beeinflussen.
Nachhaltigkeit: längere Zeit anhaltende Wirkung

Nachhaltig lernen?
Wie kann lernen nachhaltig sein? Ich denke, das ist keine Frage des E-Learnings als solches. Hingegen kann man sich fragen, wie E-Learning nachhaltig sein kann. Was macht E-Learning nachhaltig?

Zunächst sind sicher die Antworten am Platz, die sowieso fürs Lernen gelten: Unvergessliche Lernerlebnisse sind die, die alle Sinne ansprechen, die intensiv und mit genügend Zeit angegangen werden, bei denen Lernende von der anfänglichen Recherche, auch Aufbereitung und Präsentation sowie Kritik und Korrektur erlebt haben. Vielleicht konnten verschiedene Rollen eingenommen werden, so dass auch die Erarbeitung von Wissen selbst vielfältiger war, dass man vielleicht einen Text in Zusammenarbeit erstellte, jemand recherchierte, jemand redigierte, jemand korrigierte und kritisierte schliesslich, und dann übernahm man auch mal eine neue Rolle, die neue Erfahrungen erlaubte.
Eventuell hat man für die Präsentation dann auch Musik ausgesucht, Bilder gesammelt, die Texte geschrieben, sich für bestimmte Zitate entschieden, eine Mappe zusammengestellt und die Inhalte damals bereits über den Hellraumprojektor mehr oder weniger multimedial präsentiert. Vielleicht wurde ein kleiner Event draus, eventuell wurde der Publikumskreis erweitert, man erntete vielleicht sogar Applaus, und man erinnert sich schliesslich gerne an all das, wenn es auch sehr viel zu tun gab und man tagelang die Köpfe zusammengestreckt und nächtelang geschrieben und herumgefeilt hatte...

Wie können elektronische Medien nachhaltiges lernen unterstützen?
Genau gleich. Elektronische Medien erlauben uns einen vielfältigen Zugang zu Inhalten, sei es visuell, auditiv, analytisch oder alles zusammen. Allein die Produktion dieser Präsenationen im Internet festigen den Inhalt, die Resultate können publiziert und damit länger konserviert werden, das Publikum kann die Inhalte auch länger lesen, anschauen, anhören, sehen, als wenn ein Plakat präsentiert wird, das dann vielleicht noch ein halbes Jahr im Schulzimmer hängt.

Nachhaltigkeit des individuellen Lernens
Hiermit ist bereits angedeutet, dass es verschiedene Ebenen der Nachhaltigkeit gibt, nämlich jene des nachhaltigen Lernens, bei dem die anhaltende Wirkung eben ist, dass der/die Lernende lange - im Idealfall ein Leben lang - weiss, was er/sie gelernt hat. Meiner Erfahrung nach sind es jene Lernerfahrungen, die eine umfassende produktive Tätigkeit und Handlung erforderten, die am längsten nachwirken. Festgehalten werden diese Resultate dann elektronisch, und wenn möglich in einer Umgebung, zu der man persönlich immer Zugang hat. Stichworte: Personal Learning Environment (PLE), E-Portfolio, Blog.

Nachhaltigkeit im Lernen mit ICT
Die zweite Ebene der Nachhaltigkeit betrifft die Informations- und Kommunikations-Technologien selbst. Wie können Inhalte so aufbereitet werden, dass alle sie benutzen können und dass sie möglichst alle Versionen in nächster Zukunft überstehen, also in üblichen Web-Standards und Software-unabhängig produziert werden.
Ein Stichwort hier sind offene Web-Standards, also Open Source u. a. Beachten muss man unter diesem Aspekt aber auch die Haltbarkeit von Daten. Viele Daten, die auf Magnetbändern abgespeichert wurden, sind heute verloren, weil sich die Bänder auflösen oder so ähnlich. Also macht es Sinn, Daten codiert (z. B. in XML-Formaten) abzuspeichern und so für die Wiederverwendung zu sichern.

Gedanken u. a. zum Thema Nachhaltigkeit im Interview mit Bernhard Chiquet zu seinem Projekt Marktplatz für ausserschulisches Lernen M@L

Weitere Links zum Thema
Nachhaltigkeit im E-Learning: Plädoyer für Standards, von Cornelia Steinmann
Papier «E-Learning: Nachhaltigkeit und Innovation – ein Widerspruch oder zentrale Herausforderung?» von Damian Miller, Vortrag anlässlich der UNM-Tagung der PHZH (PDF)




12/3 Schulhausromane

Kategorie: Lernen    Von miriam um 13:31
Geschichten von Jugendlichen
Ruth Schweikert, derzeit Gastbloggerin beim Kulturplatz-Blog, empfiehlt die Schulhausromane:
Schulhaus-Romane sind Geschichten, die in Schulhäusern entstehen. Geschrieben werden sie von Schrifstellerinnen und Schriftstellern im Laufe einer mehrmonatigen Zusammenarbeit mit Schulklassen der Oberstufe im Kanton Zürich im Rahmen des normalen Unterrichts. Das Resultat dieser Schreibwerkstatt kann 'in progress' auf dem Internet verfolgt werden.
Jugendliche loten ihre Lebenswelten schreibend aus und dürfen sie natürlich auch sprengen - dies unter Anleitung von Schreibcoaches, den Schriftstellerinnen und Schriftstellern.
Nicht ganz klar wird aus der Website, ob die Schüler/innen die Geschichten schreiben, gecoacht von den Schriftsteller/innen oder umgekehrt. Ich hoffe, dass ersteres zutrifft.

schulhausroman.ch




08/3 Mediendidaktik in der Weiterbildung

Kategorie: LiteraturTipp    Von miriam um 11:00
Mediendidaktik

Claudia de Witt, Thomas Czerwionka
Mediendidaktik, Studientexte für die Erwachsenenbildung
Bielefeld 2007

Erfolgreicher Einsatz von Medien in der Erwachsenenbildung
Das Buch führt auf gut lesbaren 120 Seiten in die pädagogische Teildisziplin der Mediendidaktik ein mit dem Fokus auf die Bedingungen eines erfolgreichen Einsatzes von Neuen Medien in vielfältigen Lehr-/Lernprozesse in der Weiterbildung. Nach einer Klärung der wichtigsten Begriffe der Mediendidaktik wird kommen lehr- und lernrelevante Funktionen von Medien und mediendidaktische Ansätze zur Sprache.
Sicher hilft die Einführung, sich Fragen nach der Effizienz, nach der Motivierung von Lernenden und Lehrenden oder nach dem berühmten didaktischen Mehrwert zu stellen und zu reflektieren.




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