28/4 Individualisierung 2

Kategorie: Podcasting    Von miriam um 21:59
I am my own dog behind the radio

Radio setzt auf Internet
Wen wundert's? Jene Leute, die sich Radio aus Interesse am Inhalt anhören wollen, können nicht mehr den ganzen Tag das Radio laufen lassen und schon gar nicht mehr immer dienstags punkt 9 Uhr morgens jeweils vor dem Sendegerät sitzen, um die Sendung nicht zu verpassen. Deshalb sind interessierte Hörer/innen glücklich über die Möglichkeit, sich Sendungen übers Netz dann herunterladen zu können, wenn man dann auch tatsächlich hören kann, was man hören will. Wann immer es für das Individuum möglich ist. Radio on demand oder so ähnlich.

Nicht alles ist nicht erwünscht, weil das Niveau der Hörer/innenWelt früher viel besser gewesen wäre, sondern weil sich unsere Lebenswelt schlicht verändert oder dies bereits getan hat. Rasant. Wir müssen lernen, aus der Vielfalt jenes auszulesen, was wirklich individuell relevant ist, und nicht mehr TV oder Radio einfach reinziehen, was halt "on air" ist. Auch das gehört zur Medienkompetenz.
Dank all jenen Medienschaffenden, die das endlich schnallen und nicht immer noch behaupten, nichts wäre anders... in der Welt unserer Alltagsmedien wie Ratio/TV/zeitung etc.

Radio Podcasting «Echo der Zeit»
Samstagsrundschau
Tagesgespräch
Über Podcasting bei Radio DRS

via medienpraxis.ch und nzz online




27/4 Zu wenig, um ICT in der Bildung zu etablieren

Kategorie: Lernen    Von miriam um 14:28
Im Tiefschlaf
Auch der Frühling scheint hierzulande die Geister nicht oder nicht genügend zu wecken. Die Zeitschrift Netzwoche titelt am 12. April salopp, die Schweiz «verpennt» den Anschluss an E-Education. Lehrpersonen seien
mehrheitlich weder Early Adopters noch besonders Technologie-«geil» Die wenigen ICT-Anwender unter ihnen geniessen noch heute Pionierstatus im Lehrerzimmer. Didaktische Fragen zu Lehrplan, Lerninhalten und Lehrmethoden für E-Education haben geringe Priorität und müssen in jedem Kanton und auf jeder Stufe separat gelöst werden
schreibt Michael Fritschi. Der Autor führt anschliessend die grossen Projekte wie «Schulen ans Netz» der Swisscon an, den Schweizerischen Bildungsserver educa.ch oder Microsofts Projekt «Partners in Learning» etc auf. Viele Lehrpersonen allerdings, so wird auch Frau Ballocco von Microsoft Schweiz zitiert, stehen in Bezug auf die eigene Weiterbildung in Sachen Medienkompetenz sowie bei der Umsetzung der eigenen E-Learning-Elemente für den Unterricht allein da. Support-Stellen sind an Schulen generell unterdotiert. Auch dies ein Ausdruck dafür, dass E-Learning wenig Bedeutung beigemessen wird. Zu Unrecht. Dazu Fritschi:
Dass auf dem Gebiet der E-Education [in der Schweiz] bisher noch sehr wenig geschehen ist, gibt (...) Anlass zur Besorgnis. Ähnlich wie beim E-Government, aber mit volkswirtschaftlich fataleren Folgen, droht im internationalen Vergleich ein Abrutschen ins untere Mittelmass.
Was genau vom an den Artikel anschliessenden Interview mit Markus Fischer, Präsident des Dachverbandes ICTswitzerland zu halten ist, bin ich mir nicht im Klaren. Für mich tönt das etwas zu sehr nach Top-Down-Modell, wieder zentral verwaltet: nach der Plattform (educanet2) nun auch die Inhalte. Um Vermarktung von Inhalten kann es bei E-Learning oder Blended Learning meiner Meinung nach nicht gehen. Die Lehrpersonen müssen befähigt werden, ihre Inhalte gemäss ihrem spezifischen Zielpublikum (sprich: Klasse) mit ICT zu Unterrichtssequenzen mit E-Learning-Elementen zu dem von Fischer geforderten «integralen (...) Lernkonzept» zu entwickeln und in ihrer spezifischen Praxis umzusetzen. Dies braucht Ressourcen, die bisher nicht oder nur ungenügend zur Verfügung stehen. Aber vor IT-Firmen, die diese Konzepte teuer entwickeln und dann vermarkten, die sich einen Wettbewerbsvorteil erhoffen in irgend einer Form, davon möchte ich nur warnen. Dies kann jedenfalls nicht die Strategie sein, die unabhängige Bildung in den Vordergrund stellt.




21/4 LernLern-Links

Kategorie: Lernen    Von miriam um 14:43
Pädoblogger publiziert eine Liste mit guten Links zum Thema «Lernen lernen».

Ein Link zu wissen.de ist falsch, hier geht's zum «Special Lerntechniken» auf wissen.de.




21/4 Literaturgeschichte im Web

Kategorie: Internet    Von miriam um 10:55
Deutsche Literaturgeschichte und Methodik für den Unterricht

Wolfgang Pohl stellt eine Reihe interessanter Inhalte zur Verfügung für den Deutschunterricht.
Deutsche Literaturgeschichte - Epochen
Studio für ältere deutsche Literatur
Deutsches Theater nach 1945

Methoden für den Deutschunterricht




20/4 Podcasting im Unterricht - Tagung 20. Mai 2006 in Zürich

Kategorie: Podcasting    Von miriam um 22:51
Podcasting im Unterricht
Tagung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, PHZH Zentrum
«Wolfbach», Kantonsschulstrasse 3, Zürich.

Samstag, 20. Mai 2006
09.15 – 16.40h

Zielgruppe sind Lehrpersonen aller Stufen und Fächer, die Teilnahme ist kostenlos.
Online-Anmeldung

Veranstalter sind die Pädagogische Hochschule Zürich und die Pädagogische Hochschule Thurgau in Kooperation mit ictgymnet und Apple. Publiziert wurde die Ausschreibung auf dem Podcast-Portal der Pädagogischen Hochschule Thurgau.

Flyer Podcast-Tagung 2006 (PDF)




17/4 Individualisierung 1

Kategorie: Lernen    Von miriam um 15:06
individuals

Individualisierung des Lernens
Heute kann nicht mehr behauptet werden, dass alle das Gleiche wissen müssen, alle das Gleiche lernen müssen. Zudem sind wir Menschen verschieden. Wir lernen nicht alle gleich: die einen lieber mit den Augen, die anderen mit den Ohren, weitere mit den Händen, einige lesen, andere weniger, einige nicht am Bildschirm, wieder welche fast nur (noch). Einige lernen schnell, einige nicht. Was heisst hier schnell?

E-Learning leistet einen beträchtlichen Teil bei zur Individualisierung des Lernens. Weil wir im eigenen Lerntempo arbeiten können, weil wir dann arbeiten, wenn wir können und wollen.

Lernen mit E-Learning-Elementen ist individuell nachhaltiger!
Warum? - Weil wir von allen Lernenden ein Feedback erhalten, weil sich die Individuen weniger gut in der Masse verstecken können, als in einer Präsenzlektion, die irgendwann vorbei ist. Weil wir dem nachgehen, wenn einzelne sich nicht melden. Weil wir durch die Schriftlichkeit mehr Spuren der einzelnen Lernenden haben. Und die Lernenden ihre eigenen Spuren zurückverfolgen und reflektieren können. Der Mensch hat also mehr davon.

Braucht E-Learning mehr Zeit? Ja und Nein. Ja, weil es mehr Zeit braucht. Nein, weil es nachhaltiger ist. Der Lernerfolg ist grösser.




10/4 Briefmarken selber gestalten

Kategorie: Internet    Von miriam um 15:51
Neuer Webservice der Post
Ab morgen kann jedermann/jedefrau eigene Briefmarken selber mit Bild versehen und ausdrucken. Bin ja gespannt, was man da alles antrifft (und wie Missbräuche allenfalls geahndet werden. Man kann ja auch Illegales publizieren, sei es im Web oder auf einer Briefmarke... Bin ich jetzt wieder zu pessimistisch?)




10/4 Lernspiele Elektrizitätslehre

Kategorie: Lernen    Von miriam um 15:34
gluehbirne

Flash-Lernspiele zum Thema Elektrizität. Der spassfaktor ist hoch. Am Schluss darf man sich das Diplom gleich selber ausdrucken...





10/4 Recherche Pro

Kategorie: Internet    Von miriam um 09:52
Weblogs als valable Quelle
Die Journalisten tun sich ja schwer mit den Bloggern, die eben selbsternannt, frisch und frech die Welt aus der eignen Perspektive beschreiben, und dabei nicht selten Erfolg haben. Nun ist aber selbst in dieser Branche ein Trend bemerkbar, der die Blogs als valable Informationsquelle nicht ausschliessen will. Nun titelt newsroom.de Weblogs als Expertenfundus nicht unterschätzen.
Für fast jedes Thema von Politik bis Wissenschaft gibt es qualifizierte Blogger, die es sich lohnt zu lesen.
und weiter...
Die oft als trivial und banal angesehenen Weblogs werden nach Ansicht mancher Experten von Journalisten unterschätzt. Zwar drehten sich etwa 90 Prozent dieser Internet- Journale tatsächlich um rein Privates, doch würden nicht wenige Blogs auch von ernst zu nehmenden Fachleuten betrieben.

Dies bedeutet, dass sich Blogs als professionelles Arbeitsinstrument (nicht mehr und nicht weniger) langsam aber sicher durchsetzen...

Das Recherchenblog zitiert zudem tolle Recherchenlinks zum Thema.

Rechercheportal
Journalistenlinks, ein Webkatalog von und für Journalisten
Recherchetipps von Jörn Poltz
und weitere sehr interessante Links zum Thema professionelle Internet-Recherche.

via Recherchenblog.de




09/4 Was ist Tagging?

Kategorie: Internet    Von miriam um 10:59
Artikelserie über Tags und Tagging auf dem Agenturblog
Wer sich derzeit aufmerksam im Internet bewegt kommt an Tags nicht vorbei. Vereinfacht dargestellt handelt es sich dabei um Schlagwörter - oder noch einfacher, um Etiketten oder virtuelle Post-its, die einem Inhalt zugeordnet werden. Im Prinzip geht es also um das Sortieren von Inhalten zum Zwecke der leichteren Auffindung zu einem späteren Datum. Und genau da liegt auch der Unterschied zu allen bekannten und etablierten Formen des Sortierens.

Lesenswerte Einführung.

via Medienpraxis




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